Hilfe und Tipps: Optimale Kontrolle über die Finanzen

Tipps zur Auswahl des richtigen Tagesgeldkontos

Die Wahl des richtigen Tagesgeldkontos ist schwieriger als es auf dem ersten Blick erscheint. Man sollte nicht nur auf den Zinssatz achten, sondern auch noch auf einige andere Faktoren. Auf diese Faktoren gehen wir im Folgenden ein.

Selbstverständlich spielt der Zinssatz eine große Rolle, aber es sollte nicht das alleinige Kriterium sein für die Wahl der Bank. Der Zinssatz kann variieren und schwanken. Deshalb ist eine Bank wichtig die einen möglichst konstant guten Zins anbietet. Einige Banken verwenden den hohen Zinssatz lediglich als Lockangebot und nach einigen Monaten wird dieser wieder herabgesetzt.

Sie sollten grundsätzlich sämtliche Konditionen und Vertragsbedingungen im Blick haben bevor Sie sich für einen Tagesgeldanbieter entscheiden.

Eine dieser Konditionen ist die Verrechnung der Zinsen. In welchem Intervall werden diese Ihrem Konto gutgeschrieben? Monatlich, vierteljährlich oder jährlich? Wenn möglich sollten Sie einen Anbieter wählen der die angefallenen Zinsen monatlich gutschreibt. Dieses ist bei sehr kurzer Anlagendauer vorteilhafter. Auch wenn das Geld einen längeren Zeitraum auf dem Tagesgeldkonto liegt ergibt sich der Vorteil, dass ein geringfügig höherer Zins zustande kommt durch den Zinses-Zins-Effekt.

Bei vielen Banken ist die Führung des Kontos kostenlos, doch längst nicht bei allen. Eventuell anfallende Gebühren sollten deshalb beim Vergleich verschiedener Tageskonten mit berücksichtigt werden. Eng verbunden mit den Kontoführungsgebühren ist auch die Frage ob Sie eine Direktbank wählen möchten oder eine Bank die eine Filiale um die Ecke hat. Die Konditionen sind bei den Direktbanken häufig besser.

Bei einigen Tagesgeldkonten wird eine Mindestanlagensumme gefordert. Diese liegt häufig bei einigen tausend Euro. Vielfach ist es aber auch möglich kleinere Beträge anzulegen. Möchten Sie das Tagesgeldkonto lediglich benutzen um monatlich ein wenig Geld vom Gehalt zu sparen, dann sollten Sie einen Anbieter wählen der keine Mindestanlagensumme fordert.

Das als Tagesgeld angelegte Geld sollte natürlich möglichst sicher und geschützt sein auch im Falle der Insolvenz der Bank. Aus diesem Grund gibt es einen Einlagensicherungsfond dem viele Banken angehören und der bis zu einer gewissen Höhe auch gesetzlich vorgeschrieben ist. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Rubrik „Sicherheit“.