Hilfe und Tipps: Optimale Kontrolle über die Finanzen

Steuer und Tagesgeld

Die Kapitaleinkünfte (Zinsen) von Tagesgeldkonten unterliegen der Zinsertragssteuer in Höhe von 30 Prozent. Dieses ist nicht anders als beim herkömmlichen Sparbuch oder Girokonto.

Die 30 Prozent Zinsabschlagssteuer fallen jedoch nur an, wenn der Sparerfreibetrag überschritten wurde oder kein Freistellungsantrag bei der Bank gestellt wurde.

Sie haben die Möglichkeit bei der Bank, die Ihr Tagesgeldkonto führt, einen Freistellungsauftrag zu stellen. Bei verheirateten Personen beträgt die maximale Summe des Freistellungsauftrages 1.602 Euro, bei Alleinstehenden 801 Euro. Bis zu der im Freistellungsantrag angegebenen Summe fallen keine Steuern auf die Zinsen an. Erst wenn Sie pro Jahr mehr Zinsen als 801 Euro (beziehungsweise 1.602 Euro) erhalten müssen Sie alle Beträge darüber versteuern.

Der Sparerfreibetrag kann übrigens über mehrere Banken verteilt werden. Er darf jedoch die oben genannte Höchstsumme zusammengerechnet nicht übersteigen.

Durch die Zinsabschlagssteuer verringern sich die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto erheblich. Aus diesem Grund sollten Sie - wenn möglich - immer einen Freistellungsauftrag einreichen.

Der Sparerfreibetrag wurde seit 2007 übrigens erheblich gekürzt. Im Jahr 2006 betrug er für Ledige noch 1.370 Euro und für Verheiratete 2.740 Euro.